GameCon

Eventplakat
Projektbeschrieb
Studienprojekt: In diesem Projekt stand die experimentelle Auseinandersetzung mit Licht, Farbe und Material im Fokus. Ziel war es, mithilfe von RGB-Lichtquellen gezielte Farbüberlagerungen zu erzeugen und durch den Einsatz verschiedener Gegenstände Spiegelungen sowie Schattenwirkungen zu untersuchen.

Das entstandene Bildmaterial diente als Grundlage für die Entwicklung eines Plakats, bei dem die fotografischen Ergebnisse in eine gestalterische Komposition überführt wurden. Die Herausforderung bestand darin, die experimentell erzeugten visuellen Effekte bewusst zu nutzen und in eine klare, wirkungsvolle Gestaltung zu übersetzen.
Konzept und Umsetzung
Die experimentell erzeugten Lichtformen und Farbüberlagerungen erinnerten in ihrer Wirkung an visuelle Elemente aus dem Gaming-Bereich. Diese Assoziation wurde zum Ausgangspunkt des Konzepts. Darauf aufbauend entwickelte ich die Idee, ein Plakat für eine fiktive Gaming-Convetion zu gestalten.

Ziel war es, die dynamischen Farbverläufe und Lichtstimmungen gezielt einzusetzen, um eine energiegeladene, digitale Atmosphäre zu erzeugen. Das entstandene Bildmaterial wurde bewusst ausgewählt und in eine klare Komposition überführt. Ergänzend dazu wurden typografische Elemente integriert, die sich an der Bildsprache orientieren und die visuelle Wirkung unterstützen, ohne die Lichtkomposition zu überlagern. Durch die Verbindung von experimenteller Bildentstehung und gezielter Gestaltung entstand ein Plakat, das die Ästhetik von Licht, Farbe und digitaler Kultur miteinander verbindet.
Intricately patterned glass pitcher held at an angle, projecting colorful light reflections in red, blue, green, and purple onto a wall.
Gestalterische Entscheidungen
Die Gestaltung des Plakats basiert auf einer reduzierten, kontrastreichen Komposition, die gezielt die Ästhetik der Gaming-Kultur aufgreift. Der dunkle Hintergrund bildet dabei eine ruhige Basis und verstärkt die Leuchtkraft der farbintensiven Lichtüberlagerungen. Gleichzeitig unterstützt er die typische visuelle Stimmung digitaler Spielwelten. Die Komposition wird durch pixelartige Elemente ergänzt, die bewusst an klassische Videospiele und bekannte Spielmechaniken erinnern. Diese Formen strukturieren das Layout und erzeugen eine klare visuelle Verbindung zur Gaming-Ästhetik.

Für die Typografie wurde eine geometrische, sachliche Schrift gewählt. Sie wirkt präzise und modern und passt zur digitalen Bildwelt, ohne mit den visuellen Effekten zu konkurrieren. Die klare Lesbarkeit bleibt trotz der intensiven Farbigkeit im Hintergrund erhalten.

Der Claim wurde bewusst in einer Sprache formuliert, die sich direkt an die Zielgruppe richtet. Begriffe wie „Quest“, „XP“ und „Loot“ sind fest in der Gaming-Kultur verankert und schaffen eine unmittelbare Identifikation, während sie für Aussenstehende weniger zugänglich bleiben. Diese gezielte Ansprache verstärkt die Wirkung innerhalb der definierten Zielgruppe. In der Gesamtheit entsteht ein Plakat, das durch Reduktion, klare Struktur und gezielte Referenzen eine starke visuelle und inhaltliche Verbindung zur Gaming-Welt herstellt.
Inszenierung
Das Plakat wurde in unterschiedlichen Kontexten visualisiert, um seine Wirkung sowohl im thematischen Umfeld als auch im öffentlichen Raum zu überprüfen. Die Darstellung innerhalb einer Gaming-Convention zeigt das Plakat in seinem direkten Anwendungskontext. Die visuelle Sprache fügt sich in die Umgebung ein und unterstützt die energiegeladene, digitale Atmosphäre des Events. In der Anwendung im öffentlichen Raum wird die Wirkung auf ein breiteres Publikum übertragen.
Die klare Typografie und die kontrastreiche Gestaltung sorgen dafür, dass das Plakat auch ausserhalb des spezifischen Kontexts Aufmerksamkeit erzeugt und gut lesbar bleibt. In der Gegenüberstellung zeigt sich, dass das Plakat sowohl zielgruppenspezifisch als auch im allgemeinen Umfeld funktioniert und seine visuelle Wirkung beibehält.
Freies Konzeptprojekt. Nicht offizielles Markenprojekt.